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Virales Marketing

Virales Marketing ist eine Form des herkömmlichen Marketings, die sich den modernen Medien und den sozialen Netzwerken bedient. Über diese modernen Medien wird ein bestimmtes Produkt oder eine spezielle Dienstleistung publik gemacht. Ein klassisches Merkmal des viralen Marketings ist dabei die Mundpropaganda, welche eine sehr große und schnelle Reichweite inne hält. Grundsätzlich wirkt diese Form des Marketings nicht als Werbemaßnahme für den Verbraucher. Dennoch zieht das virale Marketing, wie der Name es schon vermuten lässt, wie ein Virus sehr große Kreise um sich. Denn die Verbreitung der Werbebotschaft soll sich sehr schnell ausweiten und vor allen Dingen auch gezielt gestreut werden.

Der Ablauf des viralen Marketings

Da der Mensch ein generelles Bedürfnis nach sozialer Interaktion und Kommunikation hat, dient er bei dieser Form des Marketings als grundlegendes Werbemedium. Somit ist virales Marketing differenzierter zu betrachten als die herkömmliche Werbung, die uns im Alltag begegnet. Beispielsweise im Radio oder Fernsehen oder auch Fassadenwerbung oder Kundenstopper. Die Verbreitung erfolgt hier viel eher ähnlich wie bei einem Schneeballsystem. Zum Beispiel gibt eine bestimmte Person eine gesonderte Empfehlung über ein Produkt oder eine Dienstleistung an mehrere Bekannte oder Freunde weiter. Die Freunde und Bekannten werden ebenfalls die Empfehlung weitergeben und es entsteht ein Kreislauf. Innerhalb einer kurzen Zeit wird die ursprüngliche Werbebotschaft, meist mit einer Eigendynamik, in den Umlauf gebracht. Dabei wird das virale Marketing nicht als einziges Werbemittel genutzt, vielmehr ist es ein besonderer Bestandteil einer ausgeklügelten Werbestrategie.

Die Vorzüge des viralen Marketings

Damit virales Marketing zum Erfolg werden kann, benötigt es einige gewisse Grundpfeiler. Diese bestehen aus Inhaltsstärke, Originalität, Prägnanz, eine große Reichweite und Bezug auf aktuelle und moderne Themen. Diese kann man beispielsweise durch Barcodes auf Faltdisplays oder Leuchtsäulen in der Stadt erreichen. Werden diese Grundpfeiler nicht bedient, kann diese Marketing-Form auch nicht zum Erfolg führen. Zudem sollte auch der eigentliche Verbreitungsweg über die verschiedenen Übertragungskanäle stimmen. So mögen meist ältere Personen die Informationsaufnahme über das Radio oder Fernsehen. Jüngere Verbraucher hingegen setzen eher auf das Internet. Wichtig ist aber generell, dass sich die Werbekampagne schnell verbreitet, um auch viele Menschen einer Zielgruppe zu erreichen. Jedoch kann es im Internet oft zu einem hohen Nutzeraufkommen und Anfrage-Ansturm kommen. Engpässe sind hier bei einer lückenhaften Planung vorprogrammiert. Aus diesem Grund sollten immer genügend Freiräume und Puffer bedacht werden, um auch einen hohen Bedarf von Kunden abdecken zu können.

Das zielgerichtete virale Marketing

Besonders effektiv ist virales Marketing da, wo auch ein hohes Nutzer-Aufkommen zu verzeichnen ist. Dies ist natürlich im Internet besonders gegeben. Gerade in Foren, Chats, auf Youtube oder in sozialen Netzwerken kann virales Marketing sehr gut wirken. Wenn man sich im B2C-Bereich also etablieren möchte, sollte man die Inhalte hier immer mit einem ansprechendem Mehrwert versehen. So wird das Marketing auch langfristig viele Früchte tragen und sich ständig weiterentwickeln können. Prinzipiell sollte man aber darauf achten, dass die firmeneigene Werbekampagne immer einen roten Faden aufweist. Und dies möglichst Branchen- und Zielgruppen-unabhängig. Wer zudem die Zielgruppe langfristig an sich binden möchte, sollte die jeweiligen Kampagnen lieber langsam und kompakt aufbauen, als sie mit einer zu großen und umfassenden Aktion zu überfordern. Eine ausgezeichnete Beratung von qualifizierten Marketingexperten erwartet Sie bei z.B. bei hessen-display.com.

Die fünf Grundregeln eines gewinnbringenden viralen Marketings

Generell nutzt man für das virale Marketing folgende fünf Regeln:

1. Für das virale Marketing muss ein unumstößliches und sehr klares Konzept entwickelt werden. Inhaltlich sollten hier alle wichtigen Daten und Ziele der Kampagne zu finden sein.

2. Man darf inhaltlich zudem auch gerne von herkömmlichen Inhalten abweichen. Denn auch frische, faszinierende und skurrile Inhalte können bei den Kunden für Gesprächsstoff sorgen.

3. Die Kampagne muss durch ein Merkmal hervorstechen. Hier kann sich ein spannendes, lustiges oder unterhaltsames Thema sehr eignen und dem Kunden eine interessante Geschichte erzählen.

4. Besonders langfristige Projekte sollten immer multimedial umgesetzt werden, um mehr Menschen zu erreichen. Am besten sollte man hier mehrere Kanäle nutzen.

5. Die Kunden sollten zudem die Werbebotschaft leicht und benutzerfreundlich teilen und verbreiten können. Nur so kann man auch optimal eine ansprechende Reichweite gewährleisten.

Das aktive und passive virale Marketing

Generell kann man das virale Marketing auch in aktives und passives virales Marketing unterteilen. Der größte Unterschied zwischen den beiden Varianten besteht im Grunde in der Aktivität des Verteilers der Werbebotschaft. Beim aktiven viralen Marketing ist es also klar, dass der Verteiler aktiv die Verbreitung der Botschaft gestaltet. Dies kann in Form eines E-Mail-Versands an Bekannte und Freunde oder auch durch eine Empfehlung eines zielgerichteten Website-Besuchs an diese Personen sein. Grundvoraussetzung hierfür ist aber eine Motivation für das eigentliche Verbreiten der Botschaft. Dies gelingt nur durch eine einfache Gestaltungsmöglichkeit für eine Verbreitung, zum Beispiel durch einen Like- oder Teilen-Button. Beim passiven viralen Marketing erfolgt die Werbebotschaftsverbreitung durch die Inanspruchnahme einer Dienstleistung oder den Kauf eines Produkts. Zum Beispiel geben E-Mail-Anbieter bei einigen Mails verschiedenen Kunden die Zusatz-Information über einen speziellen Dienst. Ein gutes Beispiel für so ein Verfahren bietet „Hotmail“. Denn Hotmail gibt immer am Ende der ausgehenden E-Mail einen Hinweis auf den kostenlosen Dienst. Die Empfänger sollen so dazu bewogen werden, sich bei Hotmail anzumelden bzw. zu registrieren. Damit ist also klar, dass die Werbebotschaft durch die Inanspruchnahme des Produkts erfolgt.

Die Verbreitungskanäle des viralen Marketings

Für die Werbebotschaft-Verbreitung können beim viralen Marketing bestimmte Übertragungskanäle genutzt werden:

• Internetauftritte / Blogs

• E-Mails

• SMS oder MMS-Versand

• Nachrichten und Chats auf sozialen Netzwerken, wie z. B. Twitter oder Facebook

• Mundpropaganda und Tell-A-Friend-Funktionen

• Counter-Bonusprogramme

• Petitionen und Unterschriftsaktionen

Kritikpunkte beim viralen Marketing

Leider gibt es auch einige Schattenseiten beim viralen Marketing. Dies ist immer dann gegeben, wenn ein zielgerechter Missbrauch von verschiedenen Medien betrieben wird. Sei es durch gezielte Einträge in Online-Lexika oder auch in Online-Enzyklopädien. Oft werden die Einträge anonym vorgenommen und können schlecht nachverfolgt werden. Zudem soll die Meinung eines Verbrauchers durch diese Vorgehensweise stark beeinflusst werden, da der Inhalt nicht mehr neutral gehalten ist oder nicht den wirklichen Tatsachen entspricht. Konsumenten werden also gezielt dazu bewegt, falsche Informationen zu verbreiten. So können Verbraucher neutrale und sachliche Nachrichten gar nicht mehr bewusst, sondern nur noch suggestiv wahrnehmen.