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In drei Schritten zum erfolgreichen Eventmarketing

Haben Sie schon einmal daran gedacht, wie Sie Menschen angesichts der ständigen Informationsflut wirklich effektiv erreichen können? Herkömmliche oder gar „klassische“ Werbemaßnahmen müssen nicht sinnvoll oder ineffektiv sein, sie sollten aber stets im richtigen Kontext eingesetzt und regelmäßig auf ihre Wirkung hin überprüft werden. Ein Vorgehen, welches insbesondere im Direktvertrieb sowie analog zu Messen Erfolg verspricht, ist zielgruppengerechtes Eventmarketing.

HESSEN DISPLAY gibt Ihnen zunächst eine kurze Einführung in das Thema und im Anschluss daran drei ausgewählte Tipps, wie Sie Eventmarketing selbst auf die Beine stellen und für Ihre Zwecke einsetzen können.

Warum eignen sich Messen oder Events als Werbeplattform?

Unternehmenskunden (B2B Marketing) gehen weitaus weniger emotional an eine Kaufentscheidung heran, diese nimmt zugleich mehr Zeit in Anspruch und berücksichtigt ungemein viele Faktoren. Im klassischen B2C-Geschäft zählen hingegen eine interessante Aufmachung, eine emotional geleitete Zielgruppenansprache sowie eine Interaktion mit dem Kunden. Das Besondere an Eventmarketing ist der Umstand, dass die Barrieren weitestgehend aufgehoben sind, denn Besucher einer Veranstaltung/Teilnehmer einer Messe verfolgen spezifische Ziele und erwarten entsprechende Präsentationen – außerdem bietet der persönliche Kontakt viel bessere Anknüpfungspunkte, um zu kommunizieren und auf die Belange des jeweils anderen einzugehen.

Kurzum: Eventmarketing gibt Ihnen vielfältige Handlungsoptionen, ermöglicht die Schaffung einer Plattform und gibt Gelegenheit dazu, Produkte auf ansprechende Art und Weise darin zu integrieren und die Aufmerksamkeit darauf zu richten. Da es hier aber gleichzeitig auch zu Rückfragen kommt sowie zu einer direkten Konfrontation, ist die richtige Planung essenziell. Dazu erfahren Sie in den nächsten Absätzen mehr.

Schritt 1: Eventmarketing setzt auf eine starke Personalisierung und Individualisierung

Warum haben Wahlkampfstände so wenig Erfolg und werden von vielen als eher störend empfunden? Das liegt nicht zuletzt an dem Rahmen der Veranstaltung, aber auch an der fehlenden Aufmachung und Zielgruppenansprache. Daran kann man sich orientieren, um ein klares Negativbeispiel vor Augen zu haben. Das Wichtigste für ein erfolgreiches Eventmarketing ist daher die Etablierung eines ansprechenden, interessanten und interaktiven Rahmens. Natürlich geht es um das Produkt oder die Dienstleistung, aber die potenziellen Kunden wollen unterhalten und animiert werden, um ihre wertvolle Zeit dafür zu investieren.

Es braucht also zunächst eine Idee, die den Rahmen der Veranstaltung setzt. Das Ganze sollte im Sinne eines personalisierten Eventmarketings stets dahin führen, dass Besucher oder Teilnehmer etwas Konkretes davon mitnehmen und diesen eine Botschaft vermittelt wird. Erfolgversprechend sind vor allem Mitmachaktionen sowie Wettbewerbssituationen, die zu einer Auseinandersetzung mit dem Produkt anregen und so eine bessere Assoziation ermöglichen. Machen Sie sich deshalb zunächst klar, was am Ende des Events stehen soll (Informationsangebote, Kauf, Vermittlung, Überreichung von Give-aways, etc.), um daraufhin das Konzept sowie die Faktoren des Eventmarketings zu entwickeln und zu benennen. So lässt sich ein geeignetes Mittel zur Zielgruppenansprache finden (Einladung, Social Media-Kampagne, Messeveranstaltung, etc.).

Schritt 2: Eventlocation aussuchen und attraktiv gestalten, um die Verweildauer dort auszureizen

Denken Sie kurz an Ihren letzten Messebesuch und hier vor allem an die Hallen, wo eher kleinere Anbieter vertreten sind. Die Herausforderung besteht darin, auch auf kleinem Raum effektiv für die Sache zu werben und Laufkundschaft erfolgreich an den Stand zu locken. Das gelingt nicht mit einfachen Namens- und Produktpräsentationen auf Postern oder so, sondern nur die Einbettung der Location in einen bestimmten Rahmen. Für eine individualisierte, garantiert auffallende Messegestaltung empfehlen sich personalisierbare Messemöbel sowie weiteres Zubehör, wie Sie dieses im Sortiment von HESSEN DISPLAY finden.

Es geht dabei konkret darum, den Eventcharakter der Veranstaltung herauszustellen, was mit folgenden Faktoren gut gelingt:

  • Exklusivität herstellen (Zeitplan aufstellen, zu Anmeldungen animieren, Bewerbung im Vorfeld über klassische Vertriebskanäle, etc.)
  • Individuellen Nutzen für den Besucher herausstellen (Produktproben, persönliche Beratung, Messegeschenke oder Einbindung in eine individuelle Produktpräsentation)
  • Emotional mit Vorurteilen/Stereotypen der Zielgruppe umgehen (Wettbewerbscharakter schaffen)
  • Aktivierungsschwelle niedrig ansetzen (Je einfacher und direkter ein Besucher an dem Event teilnehmen kann, desto höher ist seine Motivation und damit die Chance, ihn für eine bestimmte Zeit am Stand zu halten -> das wiederum führt zu einem Nachahmungseffekt und macht das Event für Umstehende interessant)

Kurzum: Nicht nach Schema F oder einem 08-15-Plan vorgehen, sondern der Kreativität Raum geben und auch einmal Ungewöhnliches oder Neues wagen. Wichtig wäre hier nur, das Konzept des Eventmarketings auch so aufzubauen, dass Antworten/Reaktionen auf Rückfragen und andere Arten der Kontaktaufnahme vorab trainiert werden und das Event locker und ungezwungen gestaltet werden kann.

Schritt 3: Marken- oder Produktbezug herstellen und emotionale Verbindung mit dem potenziellen Kunden herstellen

Erfolgreiches Eventmarketing hängt immer auch von äußeren Faktoren ab, etwa dem Wetter, dem Angebot anderer Konkurrenten in nächster Nähe sowie ungeplante Störungen oder Abläufe. Es ist daher wichtig, flexibel auf so etwas reagieren zu können und eine emotionale Ansprache sicherzustellen. Dazu sollte ein Aspekt herausgearbeitet werden, mit welchem sich der Kunde mit dem Produkt identifizieren kann. Ein klarer Marken- oder Produktbezug, durch die Thematik eines Wettbewerbs, die Platzierung von Logo, Slogan oder Produktfoto auf Give-aways, Eventmöbeln und Co. sowie eine klare Abgrenzung zum Angebot des Kunden (ohne diesen zu nennen) sind wichtige Faktoren.