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Erfolgreicher Small Talk auf Messen

Wenn es darum geht, erfolgreich Verhandlungen zu führen oder ein Gespür für seinen Gesprächspartner zu erhalten, so geht dabei nichts über regelmäßigen, lockeren Small Talk. Viele Menschen tun sich damit naturgemäß schwer, vor allem in technischen Bereichen oder eher konservativen Branchen steht die Sache im Vordergrund – es ist aber möglich, ein paar grundlegende Verhaltensweisen sich anzueignen, um zwischen Sach- und Beziehungsebene zu wechseln und damit erfolgreich zu fahren. Gerade auf Messen, wo man in Konkurrenz steht mit unzähligen Mitbewerbern, geht es um genau das passende Maß an Vertraulichkeit, Verbindlichkeit und Seriosität.
Hessen-Display gibt in den folgenden Absätzen praxisnahe Empfehlungen für Small Talk, die Sie kinderleicht selbst umsetzen können.

Wenn die Chemie stimmt: Wie Small Talk Ihr Geschäft ankurbelt

Im Regelfall verbringen wir mindestens 1/3 unseres Tages mit Arbeit, durch Anfahrtswege oder gedankliche Überlegungen dazu ist es meist noch ein wenig mehr Zeit, die wir dem Ganzen widmen. Arbeit ist also ein essenzieller Teil unseres Lebens, sodass es nur folgerichtig ist, sich diese so weit wie möglich zu gestalten – gerade auf der Beziehungsebene ist es wichtig, sein Gegenüber nicht nur fachlich zu kennen, sondern auch ein wenig Persönliches auszutauschen. Das lockert die Atmosphäre, führt zu besseren Verhandlungsergebnissen und kann die Qualität der Arbeit wesentlich verbessern. Das Wichtigste aber, um Small Talk erfolgreich führen zu können, ist die Offenheit dem gegenüber.
Auf Messen ist es wichtig, proaktiv das Gespräch zu suchen und möglichst keine belastenden Pausen zu ermöglichen. Ihre Körperhaltung wird von anderen unterbewusst als offen oder eher steif wahrgenommen, viel Blickkontakt hilft dabei, mit anderen ins Gespräch zu kommen. So lassen sich teilweise bereits in der Warteschlange erste Kontakte knüpfen.
Wichtig: Achten Sie darauf, ob Ihr Gegenüber auch tatsächlich bereit ist für Small Talk. Gerade zu Beginn von Messen muss man sich meist erstmal orientieren und ordnen, gerade wenn es in Richtung Mittagspause geht zeigen sich viele aber offen für einen netten Plausch. Small Talk verfolgt dabei grundsätzlich keine konkreten Ziele, Sie sollten dies also stets nur als Kennenlernen und informellen Austausch verstehen.

Bleiben Sie sich treu und setzen Sie auf Bewährtes

Wenn Sie bereits messeerfahren sind und Fachkollegen aus anderen Unternehmen wiedersehen, gelingt der Einstieg meist mit einer Replik auf das Vergangene. Das können eine Produkteinführung, ein angeschnittenes Thema oder aber gemeinsame positive Erlebnisse sein. Allein die Tatsache, dass Sie sich daran erinnern und Ihrem Gegenüber damit Ihre Wertschätzung zum Ausdruck bringen, wirft ein sehr positives Licht auf Sie. Genauso können Sie Small Talk aber bei Ihnen völlig neuen Gesichtern ansetzen, indem Sie beispielsweise Themen aufgreifen, die Ihrer Erfahrung nach stets positiv aufgenommen wurden.
Es empfiehlt sich, eher leichte Kost zu wählen, wie etwa Sport. Vermeiden sollten Sie natürlich brisantere Themen, darunter Religion, Politik sowie Dinge, die in irgendeiner Form mit der Person des Gegenübers zusammenhängen (Alter, Geschlecht, sexuelle Orientierung, Handicaps, etc.). Wenn es in Ihrer Branche bekannte Witze gibt über Arbeitsweisen oder etwas in der Richtung, kann das ein Gespräch nicht selten auflockern. Wichtig ist dabei nur, dass Sie Ihr Pulver nicht vollständig zu Beginn verschießen – das Thema, mit dem Sie Small Talk beginnen, sollte in lockerer Form soweit „bequatscht“ werden, dass das Ganze nicht nach 30 Sekunden bereits vorüber ist.

Small Talk proaktiv betreiben: Offene Fragen sind gerne gesehen

Da man auf Messen selten weiß, mit welchen Konkurrenten derjenige bereits in Kontakt getreten ist, sollten Sie zu Beginn und während des Gesprächs möglichst viel Freiraum einräumen. Das hilft dabei herauszufinden, welche Themen Ihrem Gesprächspartner wichtig sind und ob es Dinge gibt, die vielleicht nicht angesprochen werden sollten. Dafür eignen sich bei jeder Art von Small Talk insbesondere offene Fragen, die grundsätzlich ausführlicher beantwortet werden müssen, als mit „Ja“ oder „Nein“.
Schon einmal daran gedacht, Small Talk auf eine größere Gruppe auszuweiten? Das geht, indem Sie das Gespräch beispielsweise bis zu einer Kaffee- oder der Mittagspause führen, wo nicht selten Kollegen mit von der Partie sind. So sind Sie in der glücklichen Lage, meist von Ihrem Gegenüber vorgestellt zu werden – Sie erreichen also gleich einen viel größeren Kreis an Personen, die für Ihr Geschäft am Ende relevant sein können.
Vergessen Sie jedoch nie, dass Small Talk bewusst so genannt wird, weil es sich tendenziell eher um lockere Zusammenkünfte handelt. Das gibt Ihnen die Chance, viele Leute grob kennenzulernen und im Verlauf der Messe erneut anzusprechen, wenn die Zeit gekommen ist, um Fachliches anzusprechen. Nicht jeder Kontakt wird dabei offen sein für weitere Gespräche, aber Sie erweitern ganz einfach den Kreis derer, mit denen Sie mitunter gemeinsame Projekte angehen können – Small Talk ist dabei die beste Art und Weise, um unverbindlich und locker ins Gespräch zu kommen.