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Farbpsychologie Marketing: Farben richtig kombinieren

Strebt Ihr Unternehmen langfristigen Erfolg an, so gehören Marketing und Vertrieb zu Ihrem Alltagsgeschäft dazu. Warum auch die Farbpsychologie im Marketing eine essenzielle Rolle einnimmt, möchten wir Ihnen näher erklären. Starten wir dafür bei den Grundlagen: Wie Marketing und Vertrieb im Detail ausgeführt werden, ist in erheblichem Maße von der Branche, der Zielgruppe und den angebotenen Produkten und Leistungen abhängig. Genau diese Größen wirken sich entsprechend auf den Gebrauch der Farbpsychologie im Marketing aus. Über diverse Kommunikationskanäle können bestehende Kunden, potenzielle Kunden und Interessenten nun erreicht werden. Und auch die Farbpsychologie im Marketing kann eingesetzt werden, um die Zielgruppe effektiv anzusprechen. Dafür soll ein verfügbares Werbebudget, sei es für das Gesamtunternehmen, einzelne Sparten oder auch einzelne Produkte, möglichst effizient eingesetzt werden. Folgende Dinge müssten mit einem definierten Budget beispielhaft bewerkstelligt werden:
  • Die Unterhaltung einer eigenen Marketing-Abteilung bzw. einer Stabstelle, die die Agenturkoordination übernimmt und andere Kommunikationsaufgaben bearbeitet – unter anderem auch Fragen des Corporate Designs und damit der Farbpsychologie im Marketing.
  • Die Erfassung von manifesten (bekannten) und latenten (unbekannten) Kundenbedürfnissen sowie die Identifikation von Zielgruppen mittels Marktforschung und -analyse.
  • Auf Basis von Corporate Design und Erkenntnissen aus der Marktanalyse und Marktforschung eine Kommunikationsstrategie formulieren, Kommunikationsmedien erstellen und schließlich den Marketing-Mix festlegen.
Die Farbpsychologie im Marketing spielt vor allem bei der Strategieformulierung und der Medienerstellung eine Rolle, so zum Beispiel bei der Gestaltung von einem Großformatdruck oder einer Leuchtsäule. Doch auch wenn Erkenntnisse aus der Farbenlehre im Marketing durchaus bekannt sind, so haben Agenturen und Marketing-Fachleute nur selten freie Hand: Oft müssen zahlreiche Ansprüche verschiedener Stakeholder unter einen Hut gebracht werden. Welche Herausforderungen der (freien) Nutzung von Erkenntnissen der Farbpsychologie im Marketing entgegenstehen, erfahren Sie im nächsten Absatz.

Farbpsychologie im Marketing vs. Stakeholder

Auch wenn Marketing- oder Kommunikationsabteilungen oft sehr frei im organisatorischen Gefüge agieren können, so kann die Nutzung bestimmter Farben im Marketing bereits im Vorhinein eingeschränkt sein. So verfügen viele Unternehmen etwa über ein Corporate Design, an dem sich das Firmenlogo orientiert, und ein dazugehöriges Manual, welches die Anwendung von Farben, Schriften, Logos und Co oft detailliert regelt:
  • Mit guten Argumenten aus der Farbpsychologie im Marketing kann ein solches Manual mit dem Segen der Geschäftsführung oft erweitert werden.
  • Allerdings ist der Rollout eines völlig neuen Corporate Designs oft teuer und zeitaufwändig und erfolgt nur selten auf Grundlage reiner Überlegungen der Farbpsychologie im Marketing.
Das Nutzen der Vorteile der Farbpsychologie im Marketing wird so teilweise stark eingeschränkt. Andere Beschränkungen mögen sich durch Konkurrenten und auch Gesetze ergeben. So müssen sich Werbemittel beispielsweise deutlich erkennbar von jenen eines Konkurrenten unterscheiden. Auch marken- und wettbewerbsrechtliche Aspekte schränken die Anwendung der Farbpsychologie im Marketing mitunter ein. Im Rahmen der eingeschränkten Möglichkeiten und mit dem neuen Wissen über Kundenbedürfnisse und Zielgruppen können Erkenntnisse aus der Farbenlehre dennoch erfolgreich in die Marketingaktivitäten einfließen. In welchem Umfang dies geschieht, ist von individuellen Faktoren abhängig. Die Rolle der Farbpsychologie im Marketing bringen wir Ihnen im nächsten Absatz näher. 2>Farben beeinflussen bewusst und unbewusst Die Farbpsychologie im Marketing lehrt uns, dass das menschliche Auge vereinfacht gesagt über verschiedene Zapfen verfügt, die die Farben rot, gelb und blau wahrnehmen und zu einem Bild zusammenfügen können. Aus diesen drei Grundfarben können mit modernen technischen Anzeigegeräten wiederum mehrere hundert Millionen Farbtöne wiedergegeben werden:
  • Wie viele Farben können Sie unterscheiden? Welche Wirkung assoziieren Sie mit welcher Farbe bzw. welchem Farbton?
Selbst trainierte Menschen können in der Theorie kaum mehr als 300.000 Farbtöne unterscheiden. Zu Beginn reicht es also aus, sich auf typische Farbpaletten oder Farbkreise zu konzentrieren. Basierend auf Goethes Farbenkreis lassen sich Farben und Tönen gewisse Emotionen oder Assoziationen zuschreiben, welche im Hinblick auf deren kommunikativen Nutzen und im Hinblick auf verschiedene Zielgruppen gewinnbringend eingesetzt werden können. Aber nicht immer lassen sich Farben im Marketing gleich gut einsetzen und wirken mitunter je nach Herkunft, Kultur und Muttersprache anders.
  • Eine interessante Theorie im Hinblick auf die Farbpsychologie im Marketing beschäftigt sich mit den kulturellen Unterschieden in der Wahrnehmung von Farben. David McCandless unterscheidet etwa zehn Kulturkreise (A-J) und 84 Emotionen und vergleicht in einem erweiterten Farbkreis, welche Emotionen in welchem Kulturkreis mit welchen Farben am ehesten assoziiert werden.
Darüber hinaus existiert eine Vielzahl verschiedener farbpsychologischer Erkenntnisse und Theorien. Die Farbpsychologie im Marketing beschäftigt sich übrigens nicht nur mit der reinen Wirkung von Farben, sondern etwa auch mit Kontrasten, Farbkombinationen und allgemeinen Gestaltungsfragen wie der Lesbarkeit auf unterschiedlichen Werbeflächen. In jedem Fall sollte die Bedeutung der Farbpsychologie im Marketing insbesondere bei der Erstellung von Medien nicht unterschätzt werden. Entscheidend ist hier auch Erfahrung: Während farbpsychologische Erkenntnisse bei manchen Zielgruppen durchaus relevant sind, sind sie es bei anderen nicht. Für welche Farbpalette Sie sich auch entscheiden, bei Hessen-Display finden Sie die passende Lösung Ihr Corporate Design in Szene zu setzen!